Was ist bei Motorrädern zu beachten

1. Pneu und Pneudruck

Der Reifendruck beeinflusst gleichermassen Fahrkomfort wie auch Fahrsicherheit. Experten empfehlen, den Luftdruck mindestens einmal im Monat zu messen, ideal sind alle zwei Wochen. Achtung: Miss den Luftdruck immer an kalten Reifen (maximal „handwarm“, d. h. 30 Grad Celsius). Die Höhe des Luftdrucks kann sich dabei von Modell zu Modell unterscheiden; den richtigen Wert entnimmst du dem zum Fahrzeug gehörigen Handbuch oder bei neueren Triumph-Moddellen auf dem Kattenschutz.

Wer eine längere Motorradtour plant, sollte den Luftdruck in Abhängigkeit des zusätzlichen Gewichts anpassen. Faustregel: 0,2 bar über der Norm sind besser als zu wenig. Selbiges gilt für Fahrten auf der Autobahn, da du hier mit einer höheren Geschwindigkeit unterwegs bist. Eine Erhöhung des Luftdrucks wird insbesondere dann vonnöten, wenn ein Beifahrer mitfährt oder du zusätzliches Gepäck transportierst.

Neben dem Luftdruck muss auch die Profiltiefe der Reifen stimmen, ist diese doch wesentlich für eine optimale Bodenhaftung bei jeglichen Witterungsbedingungen. Gemäss Gesetz min. 1,6mm an der tiefsten Stelle.  

 

2. Einwintern

Falls du dein Motorrad nicht bei uns Einwinterst

Auf Wunsch können wir dein Motorrad auch bereit machen damit es den Winter bei dir zu Hause gut übersteht.

Ansonsten ein paar Tipps, damit du dein Motorrad im Frühling wieder sicher in Betrieb nehmen kannst:

  • Motorrad gründlich reinigen und gut trockenen lassen. Anschliessend bietet ein Konservierungsspray Schutz gegen Rost und Korrosion. Mückenrückstände greifen den Lack an.

  • Benzintank randvoll füllen. damit wird die Kondenswasserbildung verhindert und der Tank kann über den Winter innen nicht rosten. Wir empfehlen ein Systemreiniger auzufüllen, um bereits bestehendes Kondenswasser zu binden.

  • Sattel und andere Lederteile mit Lederpflege einreiben.

  • Kabelzüge und Bewegliche Teile schmieren.

  • Pneudruck um ca. 0.5 Bar erhöhen und Motorrad wenn möglich anheben, sofern vorhanden mittels eines Zentralständers. Wenn dies nicht möglich ist am besten die Räder nach einigen Wochen drehen.

  • Antriebskette gut schmieren damit diese nicht rostet.

  • Batterie ausbauen und in warmen trockenen Raum aufbewahren. Am besten einmal im Monat ein paar Stunden laden.

  • Modelle mit Vergaser; diesen entleeren.

  • Kühlwasser nachfüllen und Frostschutzgehalt kontrollieren.

  • Motoröl wechseln, damit die Verbrennungsrückstände über den Winter nicht im Motor, Getriebe und Kupplung bleiben.

  • Motorrad mit einer Plane abdecken damit es vor Staub und anderen Verunreinigungen geschützt ist.